7 Ratschläge, die Sie beachten sollten, wenn Sie einen Imagefilm planen

Sie haben sich also entschieden einen eigenen Imagefilm produzieren zu lassen, oder vielleicht auch dieses aufregende Vorhaben sogar selbst umzusetzen? Wir möchten Ihnen in nur 7 Schritten erklären, wie Sie den für sich perfekten Film produzieren oder produzieren lassen.

Hier die wichtigsten Fragen, auf die wir gemeinsam eine Antwort finden werden!

Bild: Freepik.com

1. WER ODER WAS IST DIESER TYP  NAMENS IMAGEFILM?

Verzeihen Sie, dass wir den Begriff Imagefilm ein wenig vermenschlichen. Nehmen wir mal an es sei der Typ, der gerade erst zugezogen ist.

Sie würden Salz und Brot vorbeibringen um ein paar Dinge über Ihren neuen Nachbarn zu erfahren. Was würden Sie Herrn Imagefilm also fragen? Wahrscheinlich nach Hobbys, was er eben den ganzen Tag so macht und was ihn so bewegt.

Würde dieser Mensch Sie dann mit Informationen zuschütten, wären Sie wahrscheinlich der Typ Mensch, der nur noch freundlich grüßt und gekonnt jeder Unterhaltung aus dem Weg geht. Ganz ähnlich verhält es sich mit Ihrem Vorhaben IMAGEFILM.

Und jetzt stellen Sie ich vor SIE wären dieser neue Nachbar!

Sie möchten eher der Typus sein, der Interesse weckt, denn erst dann ist man geneigt sich näher mit Ihnen zu befassen.

Sie wollen also der Definition nach ein IMAGE aufbauen, also die Wahrnehmung oder Betrachtung verbessern, die andere von Ihnen haben. Nicht mehr und auch nicht weniger. Es kann auch sein, dass Sie bereits ein Image haben, welches durch Ihre Branche stark gelitten hat und herausschreien wollen: „WIR SIND ANDERS!“.

Vermeiden Sie also von vorne rein alles in einen Imagefilm unterbringen zu wollen. Machen Sie sich interessant und stellen Sie sich der „Nachbarschaft“ vor.

Sie möchten am Liebsten alles in Ihren ersten Film intrigieren, Fuhrpark, Mitarbeiter, Produkte und Maschinen etc.. Nur bedenken Sie, dass all diese Themen einer eigenen Filmgattung angehören.

Sie möchten ein Produkt verkaufen?
Super – wie wäre es mit einer Serie von Produktfilmen?

Sie brauchen qualifizierte Fachkräfte?
Toll – erstellen Sie ein Recruiting Video!

Sie möchten Interesse an Ihrem Unternehmen wecken?
Nun denken Sie gezielt über eine Imagefilmproduktion nach!

Beispiel eines Traditionsfilms der Firma Holtkamp:

Hier liegt hier der Fokus in der Vorstellung des Unternehmens. Die Zielsetzung war niemals die unmittelbare Werbung eines Produktes, denn eben das macht ein Imagefilm nicht. Unmittelbar werben!

Sie sollten sich also im Voraus ganz gezielt Gedanken machen, ob Sie konkret für ein Produkt werben möchten oder eine reine Imagemaßnahme planen.

2. WAS MÖCHTE ICH EIGENTLICH AUSSAGEN?

Wir sind kein Fan von Anglizismen, kommen aber manchmal auch nicht ohne aus. Sollten Sie also mal über den Begriff „Claim“, oder „Slogan“ stolpern, ist dies nicht zwingende Aufforderung nun zwanghaft eine Aussage zu treffen, welche Sie den Rest Ihres Lebens verfolgen wird.

Im Grunde geht es um die Kernbotschaft, die Ihr Film tragen soll. Sie werden nun mit vielen Begriffen konfrontiert aber versuchen Sie doch mal folgende Worthülsen zu vermeiden.

„Wir von der Firma Mustermann AG, sind ein INNOVATVES, FLEXIBLES und auch QUALITÄTSBEWUSSTES Unternehmen, welches OPTIMIERT und KOMPETENT auf ihre Bedürfnisse eingeht.“

Verstehen Sie uns nicht falsch, aber wären Sie nicht all das, würden Sie sich heute sicher ganz andere Gedanken machen, als über einen Imagefilm.

Ein Unternehmen wie Hipp (Sie kennen noch diesen alten sympathischen Mann) beschreibt in ihrer Werbung weniger, was sie tun oder wie sie es tun. Sie beschreiben vor allem die MOTIVATION aus welcher heraus sie agieren. Mit einem Wort: Das WARUM!

Wir sind immer noch auf dem Weg für Ihren Imagefilm die richtige Kernbotschaft zu finden. Also fragen Sie sich:

WAS IST IHRE MOTIVATION? – was treibt Sie jeden Tag an?

Wenn Sie nun Beispiele finden (und das werden Sie) in welcher die Systematik „mit einem Warum“ zu beginnen nie ein Thema wird. Schön, klar geht es ohne und es kann viele Gründe haben, warum diese Spots und Filme